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Grüner Haken für Arbeitszufriedenheit

zertifizierte Arbeitszufriedenheit in der Altenpflege

In der Pflege fehlt es vor allem an Fachkräften. Der Pflegenotstand ist im Kern ein Personalmangel. Um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern oder zur Rückkehr in den Beruf zu gewinnen, muss die Pflege attraktiver werden. Das gelingt durch eine angemessene Bezahlung, aber auch durch verlässliche Dienstpläne, gute Arbeitsbedingungen und einen verbindlichen Personalschlüssel. Dieser entlastet nicht nur die einzelne Pflegekraft, sondern kommt auch den pflegebedürftigen Menschen zu Gute.

 

Erwartungen an ein wertschätzendes, attraktives und gesundes Arbeitsumfeld 

 

Senioren- und Pflegeeinrichtungen, die ein mitarbeiterfreundliches Arbeitsumfeld bieten, können das Qualitätszeichen „Grüner Haken für Arbeitszufriedenheit in der Altenpflege“ erwerben. Arbeitszufriedenheit hängt von einer Reihe von Maßnahmen ab, die wissenschaftlich definiert sind: Bietet die Einrichtung Gesundheitsprävention und Konfliktmanagement an? Gibt es einen Springerpool oder eine Kinderbetreuung? Werden gute Leistungen anerkannt? Wird der Einstieg von Quereinsteigern und Berufsrückkehrern unterstützt? Begegnen sich Chef und Angestellte auf Augenhöhe? 

 

Mit diesen und einer Vielzahl weiteren Fragen richtet das Heimverzeichnis seinen Fokus bei der Begutachtung der einzelnen Einrichtungen auf die Akteure – vornehmlich die Pflegekräfte. Der Fragenkatalog untersucht, in wieweit die Einrichtung durch organisatorische Maßnahmen ein attraktives und gesundes Arbeitsumfeld bietet.

 

Die Prüfkriterien können hier eingesehen werden.

Arbeitszufriendenheit

 

Wie findet man Heime, für die Mitarbeiterzufriedenheit wichtig ist?

 

Attraktive Arbeitgeber machen durch den „Grünen Haken für Arbeitszufriedenheit“ auf sich aufmerksam und haben dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern. Pflegekräfte, die auf Arbeitssuche sind, können sich mit dem neuen Qualitätszeichen schnell einen Überblick über die Mitarbeiterfreundlichkeit der einzelnen Einrichtungen verschaffen und werden sich eher für einen Arbeitgeber entscheiden, dem das Wohl seiner Angestellten am Herzen liegt.

 

In der kommenden Rubrik Stellenanzeigen werden die Einrichtungen, denen die Auszeichnung „Grüner Haken für Arbeitszufriedenheit“ verliehen wurde, besonders hervorgehoben.

 

Nicht zuletzt dient das Qualitätszeichen als Orientierungshilfe für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtungen. Denn die Zufriedenheit der Pflegekräfte wirkt sich auch auf ihre Zufriedenheit aus.

 

Wir gratulieren zum Grünen Haken

Einhundert Prozent Lebensqualität: Das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef glänzt erneut mit dem Grünen Haken
Mit voller Punktzahl in den drei Qualitätskriterien Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde hat das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef die zehnte Wiederholungsbegutachtung des Grünen Hakens für Lebensqualität im Alter bestanden. „Die Einrichtung genießt eine hervorragende Lage direkt am Rhein und am Rande des Kurparks, mitten in Bad Breisig“, schildert Michael Lenzen, ehrenamtlicher Gutachter, der bei seinen Begutachtungen stets jedes Detail im Blick hat. „Das Haus wird sehr gut geführt, und die Bewohnerinnen und Bewohner bestätigten mir in persönlichen Gesprächen, dass sie rundum zufrieden sind.“
Ein Zuhause voller Lebensfreude: Das Marienhaus Essen besteht 10. Wiederholungsbegutachtung in Folge
Die Wohlfühlatmosphäre spürt man im ganzen Haus - so lautet das Fazit der ehrenamtlichen Gutachterin Carin Hell, die die zehnte Wiederholungsbegutachtung zum Grünen Haken für Lebensqualität im Alter im Marienhaus Essen durchführte. Die Einrichtung erfüllte alle hundert Kriterien und bestand die Prüfung mit Bravour. „Der Grüne Haken ist ein großartiges Instrument, mit dem wir immer wieder neues Verbesserungspotential entdecken“, erklärt Einrichtungsleiterin Monika Reinmuth. Sie schätzt die externe Perspektive der Prüferinnen und Prüfer, die immer unterschiedliche Schwerpunkte haben und sich viel Zeit für Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohner nehmen.
Eine Reise in die Zukunft: Pflegeausbildung im Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef mit Auslandspraktikum in der Schweiz
Die Azubis des Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef haben im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung die Möglichkeit, über das Erasmus-Programm einen vierwöchigen Praxiseinsatz in der Schweiz zu absolvieren. „Die Pflegebranche fragt sich schon seit Langem, wie die Ausbildung attraktiver gestaltet werden kann“, erklärt Einrichtungsleiter Jörg Warnke. „Ausbildungsberufe konkurrieren stark mit dualen Studiengängen, die oft einen Auslandsaufenthalt einschließen. Viele junge Menschen legen während ihrer Ausbildung großen Wert auf diese Möglichkeit. Um auch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten anzusprechen, haben wir den Wahleinsatz in der Schweiz eingeführt.“